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Mako XS von makojet modelltechnik

Text und Fotos: Daniel Jacobs

makoaufmacher

Da Ich auf der Suche nach einem Sport-Jet mit Vorbild in Voll GFK war bin ich wieder beim Mako XS gelandet. Warum wieder? Das ist einfach zu beantworten. Ich hatte den kleinen in der letzten Saison schon einmal mein Eigen genannt. Leider ist dieser nach einem Servoausfall beim zweiten Flug abgestürzt. Da Ich sehr angetan von den Flugeigenschaften war, fiel mir die Entscheidung leicht das Modell wieder zu beschaffen.

Bestellt wurde der Jet diesmal mit geschlossenem Kanal und ausgeschnittenen Fahrwerkstüren. Sonderwünsche werden bei Makojet.de aus meiner Erfahrung perfekt umgesetzt. Die Lieferzeit wurde mir bei Bestellung mit ca. vier Wochen angegeben. Während der Bauzeit wurde Ich von Björn mit Bildern auf dem Laufenden gehalten. Nach drei Wochen kam das ersehnte Paket an.

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Der Mako XS wurde vorbildlich verpackt versendet, so dass eine Beschädigung ausgeschlossen ist. Der Karton war ebenfalls dick mit Schaumstoff gefüllt.

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Nach Sichtung der Teile konnte direkt mit dem Bau begonnen werden. Da ja nicht so viel zu tun ist wurde mit den Fahrwerkstüren angefangen, diese wurden mit normalen Scharnieren von Kavan angeschlagen.

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Angesteuert mit kleinen Servos, ist das Klappenthema schnell durch. Nach Kürzen der Schrauben und Sichern der Muttern geht’s mit dem nächsten Schritt weiter.

Als Antrieb wählte ich einen WeMoTec Midi Fan evo Impeller mit HET 650-68-1600 Motor und ein 120-Ampere-Regler.

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Anschließend wurde ein Platz für den Regler gesucht. Dieser sollte nah am Akku liegen um die Stromzuleitungen kurz zu halten. Damit der Regler ordentlich gekühlt wird, wurde eine NACA-Öffnung in den Rumpf eingebracht. Direkt dahinter kommt der Regler zu liegen, dahinter dann der Luftaustritt, der gleichzeitig als Service-Öffnung dient.

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Da der Regler an Ort und Stelle war konnte der Fan eingebaut werden und die Kabel passend abgelängt werden. Ebenso die Servos für die Tailerons. Dazu wurden schon passende Brettchen vom Hersteller eingeklebt.

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Die Tailerons selbst sind in Kugellagern Spielfrei mit dem Rumpf verbunden.

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Nachdem die Arbeiten Erledigt sind wurde das Behotec C21 Fahwerk eingeschraubt. Die Spanten dazu sind schon fertig im Rumpf verklebt, so dass dies schnell von der Hand geht. Mit dem Anlenken des Bugrades und der Tailerons sind die Ruderanlenkungen schon fertig. Nachdem die schweren Hauptkomponeten ihren Platz hatten, konnte der Schwerpunkt getestet werden.

Da ich ein SLS X Cube 8-S-Akku mit einer Kapazität von 4000 mAh einsetze, brauchte ich hinten noch etwas Gewicht. Da der Regler kein eigenes BEC hat wurde der BEC-Akku nach hinten unters Schubrohr gebracht, ebenso Empfänger, das BEC selbst und der Door-Sequenzer. So passt der Schwerunkt perfekt und kann noch mit dem Flugakku fein abgestimmt werden.

Der Flugakku liegt unter der Kabinenhaube auf einem leichten Akkubrett aus 4 mm dickem Pappelholz. Die Kabinenhaube besitzt schon eine Nase welche in den vorderen Teil der Haube eingreift, so muss nur noch hinten eine Verschraubung angebracht werden.

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Nach Abschluss dieser Arbeiten, ist der Mako XS Erstflug bereit. Die Ruderausschläge wurden auf 30 mm Quer in beide Richtungen und 40 mm Höhe eingestellt.

Strom auf alle Systeme und Druck aufs Fahrwerk, schon kann der Mako XS auf die Piste getragen werden. Die Beschleunigung am Boden ist hervorragend, was bei über 4 kp Schub bei 3,5 kg Fluggewicht nicht verwundert. Mit diesen Werten beträgt die Startstrecke ca. 60 bis 70 Meter. Der Mako XS hebt mit leichter Höhenruderunterstützung sanft ab. Die Steuerung über die Tailerons ist mehr als ausreichend und sehr direkt. Rollen kommen wie an der Schnur gezogen und Loopings können aufgrund der Power sehr großräumig geflogen werden. Auch die sehr schnelle Gangart beherrscht der Jet exzellent. Unarten konnten keine festgestellt werden.

Was ebenfalls eine Paradedisziplin darstellt sind die Langsamflug-Eigenschaften. Im Langsamflug mit stark angestellter Nase geht es schnell auf Schrittgeschwindigkeit herunter. Dazu muss man allerdings einiges an Gas nachschieben, damit die Nase oben bleibt. Einen Strömungsabriss kann man nicht provoziert. Die Landung gelingt ebenfalls ohne große Probleme. Nach der letzten Kurve die Nase hoch und mit Gas die Sinkegeschwindigkeit kontrollieren. So kann man butterweich aufsetzen. Zusammenfassend kann man sagen: ein Modell für immer dabei mit sehr hohem Spaßfaktor.

www.makojet.de